Außendurchmesser gegen freie Öffnung
Nichts Förmliches, und das ist der Grund, ihn festzuhalten. Die Öffnung eines Teleskops ist der freie Durchmesser seiner Optik, und sie ist die am größten gedruckte Zahl. Sein Außendurchmesser ist die Breite des Tubus selbst, und er ist die Zahl, die fast jedes klemmende Zubehör wirklich braucht.
Die beiden sind nie gleich, und der Abstand zwischen ihnen ist nicht vorhersehbar. Wandstärke, eine feste Taukappe, eine über den Tubus stehende Fassung und die Bauweise des vorderen Endes tragen alle dazu bei, und nichts davon ist zwischen Herstellern vereinheitlicht.
Zubehörhersteller antworten darauf, indem sie Bereiche angeben: eine Filterfassung oder eine Maske wird für Tuben zwischen einer und einer anderen Zahl verkauft und schließt über ein Band, einen Satz Schrauben oder einen Klemmsitz.
Was er nicht verspricht
Ein Tubus innerhalb eines angegebenen Bereichs verspricht keinen sicheren Sitz. Fassungen halten in der Mitte ihres Bereichs am besten, und ein Tubus am Rand eines solchen ist genau die Lage, für die jeder Hersteller seine Warnung vor einem sich lösenden Filter schreibt.
Die Zahl verspricht auch keinen Freiraum für das, was schon am Tubus sitzt. Eine Sucherhalterung, ein Fokussierknopf oder ein Griff kann eine Hülle oder einen Koffer am Schließen hindern, selbst wenn der Durchmesser stimmt.
Und sie sagt nichts über die unterzubringende Länge, die darüber entscheidet, ob ein Koffer schließt und ob eine Hülle bis zum Fuß reicht.
Womit er zusammengeht
Der Außendurchmesser bestimmt alles, was um den Tubus herum statt in ihn hinein geht: Sonnenfilter, Taukappen und Heizmanschetten, Fokussiermasken, Hüllen, Koffer und die Rohrschellen, an die eine Prismenschiene geschraubt wird.
Auf dieser Website erscheint er bei all dem und bei den Teleskopfamilien selbst — wo es sich lohnt, ihn einmal zu messen und aufzuschreiben, bevor eines dieser Zubehörteile bestellt wird.
Die Fragen, die immer wieder kommen
Wie viel größer als die Öffnung ist der Tubus?
Das hängt ganz von der Bauart und vom Hersteller ab. Ein dünnwandiger Spiegeltubus liegt nahe an seiner Öffnung; ein Refraktor mit fester Taukappe kann erheblich breiter sein als seine Linse. Es gibt kein Verhältnis, das sich anwenden ließe, und genau darum muss die Zahl gemessen statt abgeleitet werden.
Wo messe ich ihn?
An der Stelle, an der das Zubehör sitzen wird, was für einen Sonnenfilter oder eine Maske die Vorderseite des Tubus samt einer nicht abnehmbaren Taukappe ist. Das ist häufig die breiteste Stelle, und sie entscheidet.
Warum geben Zubehörhersteller einen Bereich statt einer Größe an?
Weil Fassungen für Filter und Masken in wenigen Größen gefertigt werden und auf einer Spanne von Tuben schließen sollen, meist über ein Band oder einen Satz Schrauben. Ein Tubus ganz am unteren oder oberen Rand eines angegebenen Bereichs sitzt weniger sicher als einer in der Mitte.
Zuletzt geprüft 17. September 2026