Die meiste Öffnung pro Euro, und eine Justage, die man hält · der Test
SOLOMARK 130EQ im Test
Ein 130-mm-Newton auf einer deutschen parallaktischen Montierung mit Feinbewegung, geliefert mit zwei Okularen, einer 1,5×-Aufricht-Barlowlinse, einem Mondfilter mit 13 % Transmission und einem Telefonadapter.
Das Wesentliche Ein großzügig ausgestattetes 130 mm, auf dem Papier ausgebremst von der einen Zahl, die das Angebot zu drucken vergisst.
Was gegeben wird, und was leer bleibt
Die Öffnung beträgt 130 mm, zweimal angegeben. Die Brennweite erscheint im Angebot nirgends. Das ist eine ungewöhnliche Auslassung, und sie zählt: Ohne sie lässt sich das Öffnungsverhältnis nicht ermitteln, keine Vergrößerung berechnen, und die Austrittspupille jedes in Frage kommenden Okulars bleibt unbekannt. Die Zahl wird auf dem Tubus stehen; in der Werbung steht sie nicht.
Die Montierung ist der erwachsene Teil
Eine deutsche parallaktische Montierung mit Teilkreisen und Biegewellen auf beiden Achsen. Eingenordet folgt sie einem Ziel mit einer Steuerung. Nicht eingenordet ist sie eine unbequeme azimutale Montierung. Diese Routine ist der Eintrittspreis, und es ist dieselbe Routine an jeder Montierung dieser Art.
Der Filter ist ordentlich angegeben
Dreizehn Prozent Transmission, als Zahl geschrieben. Die meisten Mondfilter dieses Regals werden unter einem Wort verkauft. Ein Prozentwert lässt sich zwischen Herstellern vergleichen; ein Wort nicht.
Die Oberfläche ist keine Angabe
Die Aufzählungspunkte beschreiben eine Karbonbeschichtung des Tubus. Das ist kosmetisch und baulich, und es sagt dem Leser nichts über den Spiegel darunter — und der ist das Teil, das entscheidet, was das Teleskop zeigt.
Verfügbarkeit
Amazon in Deutschland, in Frankreich, in Italien und in Spanien nannte zum Zeitpunkt dieser Seite rund 270 €.
Amazon in den USA und in Großbritannien führt den Artikel ebenfalls, in Landeswährung, was die Euro-Spanne oben bewusst ausklammert.
Diese Zahlen sind das, was Keepa am Tag der letzten Aktualisierung dieser Seite meldete. Verfügbarkeit und Preise ändern sich ohne Ankündigung.
Die in diesem Text genannten Preise wurden am 17. September 2026 erhoben. Der aktuelle Preis steht oben auf der Seite.
Was es veröffentlicht und was es verschweigt
Stärken
130 mm ist die Größe, bei der Deep-Sky-Objekte Struktur statt bloßer Anwesenheit zeigen
Der Mondfilter ist über seine Transmission — 13 % — angegeben statt über ein Farbwort
Biegewellen auf beiden Achsen machen feines Zielen von Hand möglich
Zugeständnisse
Das Angebot nennt nie die Brennweite, sodass sich daraus keine Vergrößerung berechnen lässt
Eine deutsche parallaktische Montierung braucht die Einnordung, bevor ihre einachsige Nachführung etwas wert ist
Die in den Aufzählungspunkten beschriebene Karbonoptik sagt nichts über die Optik aus
Technische Daten
Öffnung
130 mm (Titel und Aufzählungspunkt stimmen überein)
Brennweite und Öffnungsverhältnis
Das Angebot führt es nicht
Optische Bauart
Newton-Teleskop, vollvergütet laut Hersteller
Spiegelbeschichtung
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Obstruktion durch den Fangspiegel
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Auszugsart
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Tubuslänge
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Zugang zur Justage
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Mitgelieferte Montierung
Deutsche Äquatorialmontierung mit Teilkreisen und biegsamen Feintriebwellen
Mitgeliefertes Zubehör
Verstellbare Aluminiumlegierung, mit Zubehörablage · 1,25 Zoll, 13 % Transmission, wie der Hersteller es angibt · Zwei Okulare, 1,5x-Umkehr-Barlowlinse, Handyadapter
Amazon-Referenz
B087CRF6CT (dieselbe Referenz auf 6 Amazon-Marktplätzen)
EAN
0703501411404
Was Beobachter zu diesem Gerät fragen
Warum zählt die fehlende Brennweite?
Weil Vergrößerung Brennweite geteilt durch Okularbrennweite ist. Ohne sie lässt sich auf dem Papier keine Okularentscheidung treffen — die Zahl muss vom Tubus oder aus der Anleitung kommen.
Was leistet ein 13-%-Mondfilter?
Er lässt 13 % des Lichts durch, was eine angegebene Zahl statt eines Namens ist. Ein heller Mond bei kleiner Vergrößerung ist unangenehm; dieser senkt ihn auf ein Maß, das das Auge aushält, und es ist eine der wenigen Filterzahlen, die auf diesem Regal klar veröffentlicht sind.
Ein 114/500-Newton auf einer parallaktischen Montierung, geliefert mit zwei Okularen, einer 3×-Barlowlinse, einem LED-Leuchtpunktsucher und einem Adapter für die Smartphonekamera.
Am besten geeignet für: Weite, helle Anblicke ausgedehnter Objekte statt Planetenarbeit bei hoher Vergrößerung
130 mm Öffnung · Sternfelderkennung per Smartphone
Ein 130-mm-Newton auf einer manuellen azimutalen Montierung, deren Halterung und App das Sternfeld durch die Telefonkamera lesen und den Beobachter mit Pfeilen auf dem Bildschirm zu einem Ziel führen.
Am besten geeignet für: Einen Anfänger, der diesen Monat etwas sehen will, statt erst das Sternhüpfen zu lernen
Ein 114/1000-Newton auf einer parallaktischen EQ-1-Montierung, geliefert mit vier Okularen, einer 2×-Barlowlinse, einem 5×24-Sucher und einem Mondfilter.
Am besten geeignet für: Mond- und Planetenbeobachtung mit kleinem Budget, bei der die Okulare schon abgedeckt sind