Hoch, runter, links, rechts — ohne Einnorden · Datenblatt geprüft
Omegon N 76/700 AZ-1 im Vergleich
Ein kompaktes 76/700-Teleskop auf azimutaler AZ-1-Montierung mit Okularen 4, 12,5 und 20 mm, 2×-Barlowlinse und Leuchtpunktsucher; Artikelgewicht 2,9 kg.
Der Titel nennt das Gerät „N 76/700“ und Spiegelteleskop; bei Omegon steht das „N“ für einen Newton-Reflektor. Der zweite Aufzählungspunkt beschreibt dagegen ein „Linsenobjektiv mit zwei hochwertigen Linsen“, also einen Refraktor. Für den Käufer ist der Unterschied praktisch: Ein Newton muss gelegentlich justiert werden, ein Linsenteleskop nicht. Bild und Modellbezeichnung sprechen für den Newton.
Was 76/700 leistet
76 mm Öffnung bei 700 mm Brennweite ergeben f/9,2. Das lange Öffnungsverhältnis verzeiht viel: einfache Okulare zeichnen sauber, eine leichte Dejustage fällt kaum auf, und der Mond erscheint kontrastreich. Mit den Okularen 20 mm und 12,5 mm erreicht man 35× und 56×; mit der 2×-Barlowlinse 70× und 112×.
Leicht und schnell aufgestellt
Amazon nennt 2,9 kg Artikelgewicht und 28 × 28 × 75 cm. Damit wird es aufgebaut aus dem Haus getragen und ist in zwei Minuten bereit. Der Leuchtpunktsucher passt dazu — er muss nicht fokussiert werden, und das weite Feld des 20-mm-Okulars fängt das Ziel zuverlässig ein.
Was gegen den Preis spricht
Für rund 150 € gibt es bei Amazon.de bereits Sets mit 114 mm Öffnung, die mehr als doppelt so viel Licht sammeln. Das Omegon lohnt sich, wenn Gewicht und Einfachheit wichtiger sind als Lichtsammelleistung — als erstes Gerät für einen Jugendlichen oder als Zweitteleskop für einen schnellen Blick auf den Mond.
Verfügbarkeit bei Amazon.de
Am 7. November 2026 bot FotoKoch das Teleskop bei Amazon.de für 139,00 € an, mit dem Hinweis „Nur noch 1 auf Lager“.
Die in diesem Text genannten Preise wurden am 7. November 2026 erhoben. Der aktuelle Preis steht oben auf der Seite.
Die zwei preislich nächsten Modelle
Gleiche Kategorie, ähnliches Budget — was dasselbe Geld sonst kauft.
2,9 kg: ein Jugendlicher trägt das Teleskop aufgebaut hinaus
Ein Leuchtpunktsucher ist an einem kleinen Teleskop leichter zu bedienen als ein kleiner optischer Sucher
f/9,2 ist gutmütig gegenüber den mitgelieferten einfachen Okularen
Zugeständnisse
Das Angebot nennt im Titel einen Newton-Spiegel und in den Aufzählungspunkten ein zweilinsiges Objektiv
76 mm Öffnung: das 4-mm-Okular (175×) liegt jenseits der nutzbaren Grenze
Zum Zeitpunkt der Prüfung nur noch ein Exemplar bei einem Händler
Technische Daten
Angegebene Nutzlast
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Feintrieb
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Kupplung
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Spannung
Keine — die Montierung wird von Hand bewegt
Prismenschienenaufnahme
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Stativbauweise
Azimutale AZ-1 · Artikelgewicht 2,9 kg, Maße 28 × 28 × 75 cm laut Amazon-Datenblatt
Aufbauzeit
Vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Mitgelieferte Optik
76 mm Öffnung, 700 mm Brennweite (f/9,2) · Titel: „N“ (Newton-Spiegel), Aufzählungspunkt: „Linsenobjektiv mit zwei Linsen“ · Okulare 4 mm, 12,5 mm und 20 mm · 2×-Barlowlinse · Leuchtpunktsucher
Amazon-Referenz
B001NE0K9I
EAN
4049467137603
Was Beobachter zu diesem Gerät fragen
Ist es ein Spiegel- oder ein Linsenteleskop?
Der Titel bezeichnet es als „N 76/700“ und als Spiegelteleskop; „N“ steht bei Omegon für Newton. Der zweite Aufzählungspunkt beschreibt dagegen ein „Linsenobjektiv mit zwei hochwertigen Linsen“. Bild und Modellbezeichnung sprechen für den Newton; der Widerspruch steht im Angebot selbst.
Wofür ist das 4-mm-Okular gut?
Es ergibt 175×. Bei 76 mm Öffnung liegt die sinnvolle Grenze um 150×, in den meisten Nächten darunter. Das 20-mm-Okular (35×) und das 12,5-mm-Okular (56×) sind die Stellungen, in denen dieses Teleskop arbeitet; die 2×-Barlowlinse verdoppelt beide.
Was kann man mit 76 mm sehen?
Den Mond in vielen Einzelheiten, die Saturnringe, die Jupitermonde und die Venusphasen, dazu helle Sternhaufen wie die Plejaden oder den Doppelhaufen im Perseus. Für Galaxien ist die Öffnung zu klein.
Unsere Bewertung
7,2/ 10
Leicht, gutmütig und schnell aufgestellt — aber 76 mm Öffnung sind wenig für 139 €, und das Angebot widerspricht sich bei der Bauart.
Der Preis bei Amazon.de
Dieses Modell ist bei Amazon.de gelistet, zuletzt zu ≈ 139 €. Gelistet heißt nicht lieferbar: Das Angebot wechselt täglich, den aktuellen Preis zeigt der Kaufkasten.
Angaben geprüft am 7. November 2026.
Für wen dieses Modell gedacht ist
Ein leichtes erstes Teleskop für Jugendliche oder ein schnelles Zweitgerät für den Mond
Technische Daten: die Angaben des Herstellers und die Produktseite bei Amazon.de. Preis, Verkäufer und Lieferbarkeit: Amazon.de mit deutscher Lieferadresse, am Tag der letzten Prüfung gelesen. Was keine Quelle veröffentlicht, steht hier als nicht veröffentlicht und wird nicht geschätzt.
60/900-Linsenteleskop · azimutale Montierung · 2,5 kg komplett
Ein klassischer 60/900-Refraktor auf azimutaler Montierung mit Alustativ, drei 1,25-Zoll-Okularen, Zenitspiegel, 1,5×-Umkehrlinse und Smartphone-Halter, zusammen 2,5 kg.
Am besten geeignet für: Mond, Doppelsterne und erste Planetenblicke vom Balkon oder aus dem Garten
Ein 114/900-Newton auf azimutaler Montierung mit Stativ, geliefert mit Okularen 4, 9 und 25 mm, 6×30-Sucher, 1,5×-Umkehrlinse und 3×-Barlowlinse; Artikelgewicht 7,1 kg.
Am besten geeignet für: Ein Familienteleskop für Planeten und helle Deep-Sky-Objekte, ohne Einnorden
10× · 50-mm-Objektive · BAK4 und FMC · 22-mm-Augenmuscheln
Ein 10x50-Fernglas mit BAK4-Prismen, mehrschichtvergüteter Optik und 22-mm-Augenmuscheln, als wasserdicht nach IPX4 und brillenträgergeeignet angeboten.
Am besten geeignet für: Ein erstes 10x50 für Natur und Sternhimmel, wenn eine klare Datenlage nicht entscheidend ist