Er wandelt ein Kamerabajonett in das T2-Gewinde um, das fast jedes Astrozubehör benutzt, sodass ein Kameragehäuse dort sitzen kann, wo sonst ein Okular säße. Sie brauchen einen, der genau zu Ihrem Bajonett passt, und spiegellose und Spiegelreflexanschlüsse derselben Marke sind verschiedene Fassungen.
Der T2-Ring ist das kleinste und uninteressanteste Teil eines Aufnahmezugs, und er ist das, welches die Bezugsgröße für alles Weitere festlegt.
Was er umwandelt
Ein Kamerabajonett auf der einen Seite, das T2-Gewinde auf der anderen. Dieses Gewinde hat 42 mm Durchmesser bei 0,75 mm Steigung, und fast jedes Astrozubehör hinter dem Okularauszug trägt es.
Nach der Marke statt nach dem Bajonett kaufen
Nach der Marke statt nach dem Anschluss kaufen. Die spiegellosen und die Spiegelreflexgehäuse eines Herstellers nehmen unter demselben Markennamen im Angebot verschiedene Bajonette auf, und ein Ring für das eine passt nicht auf das andere.
Der zweite Fehler
Anzunehmen, das alte M42-Schraubgewinde alter Objektive sei dasselbe. Der Durchmesser stimmt überein, die Steigung nicht — jenes hat 1 mm Steigung — sodass die beiden aufeinander anlaufen und dann klemmen.
Warum ein billiger Ring eine schlechte Ersparnis ist
Weil das Auflagemaß, das er festlegt, die Bezugsgröße für den ganzen Zug ist. Ein Ring, der einen Millimeter neben der Spezifikation liegt, erzeugt Eckfehler, die optisch aussehen und arithmetisch sind.
Die Fragen, die immer wieder kommen
Beeinflusst der Ring die Bildqualität?
Nur über den Abstand, den er festlegt. Ein Ring außerhalb der Spezifikation verschiebt jede Rechnung stromabwärts — den Abstand eines Reducers, die Reichweite des Okularauszugs, die Ebenheit in den Ecken.
Was brauche ich außer dem Ring?
Einen Weg zum Okularauszug: entweder eine Steckhülse, die wie ein Okular hineingleitet, oder ein Gewinde, das direkt hinten ans Teleskop geschraubt wird. Was davon, hängt vom Teleskop ab.
Zuletzt geprüft 17. September 2026