Ja, und es ist der billigste echte Anfang. Weitwinkelobjektive verzeihen eine grobe Einnordung und fassen Objekte, die kein Teleskop fassen kann; die übliche Schwierigkeit ist, dass lichtstarke Objektive bei voller Öffnung in den Ecken verzerrte Sterne zeigen.
Eine Kamera, ein Objektiv und eine angetriebene Achse — daher stammt bei den meisten Menschen die erste richtige Astroaufnahme.
Warum weit einfacher ist
Der Nachführfehler wächst mit der Brennweite. Eine grobe Einnordung, die bei 400 mm eine Aufnahme ruiniert, ist bei 24 mm unsichtbar; ein Weitwinkel macht aus einem schwierigen Abend einen unkomplizierten.
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Sternabbildungen sind das Schwerste, was ein Objektiv zu leisten hat. Koma, Astigmatismus und Querfarbfehler zeigen sich bei voller Öffnung alle in den Ecken, und ein bis zwei Stufen verwandeln sie meist. Nehmen Sie lieber mehr Einzelbilder auf, als bei voller Öffnung weniger.
Auf einen Stern scharfstellen, nicht auf die Markierung
Unendlichmarkierungen sind nicht verlässlich, und der Fokus wandert, während das Objektiv auskühlt. Benutzen Sie Live View bei maximaler Lupe an einem hellen Stern und prüfen Sie mitten in der Sitzung noch einmal nach.
Was zu erwarten ist
Runde Sterne, eine erkennbare Milchstraße und Farben, die das Auge nie sieht. Hier wird auch der gesamte Ablauf aus Kalibrierung und Stacking gelernt, am denkbar einfachsten Objekt.
Wenn diese Seite und die Dokumentation des Herstellers sich widersprechen, folgen Sie der Dokumentation. Jede Öffnung, Brennweite, Traglastangabe, jedes Sehfeld, jeder Augenabstand, jede Transmissionszahl und jedes Gewindemaß auf dieser Seite stammt aus den vom Hersteller selbst veröffentlichten Zahlen, mit der Einheit wie gedruckt und der genannten Quelle. Nichts davon wird hier gemessen, und keine Zahl wird in eine andere Konvention umgerechnet, denn eine umgerechnete Zahl ist eine andere Zahl. Und zu jedem Sensor: Eine Pixelgröße bedeutet nichts ohne die Brennweite, hinter der sie sitzt. Dieselbe Kamera passt zu einem Teleskop gut und ist an einem anderen verschwendet, und eine für den gesamten Sensor genannte Bildrate ist nicht die Rate über den kleinen Bereich, den ein Planet einnimmt. Diese Seite gibt die Zahlen des Herstellers so wieder, wie sie veröffentlicht sind, und berechnet daraus keine Abtastung.
Die Fragen, die immer wieder kommen
Soll ich bei voller Öffnung fotografieren?
Selten. Die meisten Objektive werden um ein bis zwei Stufen abgeblendet deutlich besser, und Sternabbildungen in den Ecken sind die härteste Prüfung, die ein Objektiv je erlebt. Das verlorene Licht holt man mit mehr Einzelbildern zurück.
Mit welcher Brennweite anfangen?
Mit einer kurzen. Sie verzeiht Ausrichtungsfehler, fasst Sternbilder und die Milchstraße und liefert schon in der ersten Nacht ein brauchbares Ergebnis — was am Anfang mehr zählt als Reichweite.
Zuletzt geprüft 17. September 2026