Rechnen Sie aus, welche Austrittspupille jedes Okular in Ihrem Teleskop ergibt, und streben Sie eine Spreizung statt einer Häufung an. Weite Austrittspupillen passen zu schwachen ausgedehnten Objekten, enge zu Planeten, und an den Enden des Bereichs versagt die Bequemlichkeit.
Allein nach der Brennweite zu wählen ist der Grund, warum so viele Koffer Doubletten enthalten. Nach der Austrittspupille zu wählen ergibt einen Koffer, der den Himmel abdeckt.
Die Rechnung
Teilen Sie die Okularbrennweite durch das Öffnungsverhältnis des Teleskops. Das Ergebnis ist eine Breite in Millimetern — der Durchmesser des Lichtbündels, das an Ihrem Auge ankommt.
Das weite Ende
Große Austrittspupillen ergeben helle, niedrig vergrößerte, weite Anblicke, die zu großen schwachen Objekten und zum Überstreichen passen. Jenseits der eigenen Pupillenweite geht der Überschuss verloren, und in einem Reflektor kann der Schatten des Fangspiegels sichtbar werden.
Das enge Ende
Kleine Austrittspupillen ergeben hohe Vergrößerung und ein dunkles, heikles Bild, in das Trübungen hineindrängen. Hier wohnt das Planetendetail, und hier entscheidet die Bequemlichkeit, wie lange man hinsieht.
Wie man damit einen Koffer aufbaut
Streben Sie eine Spreizung über den Bereich an statt einer Häufung in der Mitte. Zwei Okulare, die in Ihrem Teleskop nahezu dieselbe Austrittspupille erzeugen, sind ein Okular, was auch immer auf ihren Hülsen steht.
Die Fragen, die immer wieder kommen
Was ist die weiteste brauchbare Austrittspupille?
Was Ihre eigene dunkeladaptierte Pupille aufnimmt — rund 7 mm bei einem jungen Erwachsenen, üblicherweise 5 bis 6 mm um die fünfzig, und danach stetig enger werdend. Darüber hinaus verlässt Licht das Okular und landet auf der Iris. Es entscheidet immer der kleinere der beiden Durchmesser.
Und die engste?
Der Punkt, an dem das Bild zu dunkel wird und Trübungen im Auge stören, was ebenfalls persönlich ist. Sehr kurze Okulare in langsamen Teleskopen erreichen ihn mühelos.
Zuletzt geprüft 17. September 2026